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Reuterstadt Stavenhagen Kompakt




G&D, Grafik, Druck & Verlag GmbH Stavenhagen

1. Auflage, 2014
140 Seiten, durchgehend farbig, 10,5 x 17,5 cm


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750 Jahre Stadtrecht Stavenhagen

Die erste urkundliche Erwähnung fand Stavenhagen am 15. Mai 1252, als Remberno miles de Stouen, Ritter Reinbern von Stove, Bewohner der Burg in Stavenhagen (in anderen Urkunden auch Stouenhagen, Stovenhaghen oder Stophenhagen genannt), das Kloster Ivenack stiftete und bewidmete. Die Burg Stavenhagen, als wehrhafte Siedlung von mehreren vornehmlich als Fachwerk gemauerten Häusern Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut, war viele Jahrhunderte hindurch der Wohn- und Amtssitz der Vögte, die im Auftrag der herrschenden Herzöge das Amtsgebiet Stavenhagen verwalteten.
Der neben der Burg angelegte Ort war eine Neugründung der deutschen Einwanderer im Rahmen der Besiedelung des ehemals slawisch, hier vom Stamme der Tollenser, bewohnten Gebietes. Die Region befand sich in der Mitte des 13. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Herzogs Wartislaw III. von Pommern-Demmin, der eine Reihe von Stadtgründungen veranlasst und die entsprechenden Rechte verliehen hatte. Im Falle von Stavenhagen tat er dies, so die Urkunde von 1282 zur Bestätigung der Stadtrechte, gemeinsam mit seinem Vetter Barnim I. von Pommern. Da Wartislaw am 17. Mai 1264 gestorben war, musste die Gründung der Stadt vorher erfolgt sein. Eine eigentliche Gründungsurkunde ist nicht nachweisbar.
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150 Jahre Sport in der Reuterstadt Stavenhagen

Seit jeher ist die Geschichte der Stadt auch mit dem Sport verbunden. Kein Geringerer als Fritz Reuter, der große Sohn der Stadt, gilt als Wegbereiter des Sports in Stavenhagen. Er war begeisterter Turner. Reuters Aufsatz „Das Turnen“ erschien 1848 im fünfbändigen Werk „Mecklenburg. Ein Jahrbuch für alle Stände“. Obwohl Reuter keine behördliche Genehmigung erhielt, führte er in seiner Vaterstadt das Turnen ein und beigeisterte die jungen Menschen. Rund 15 bis 20 Jugendliche folgten im Sommerhalbjahr 1849 seinem Aufruf und turnten gemeinsam mit ihm zweimal wöchentlich im Oberholz. Ihre Turngeräte wie Reck, Barren und Schwebebaum fertigten sie auf eigene Kosten und nach eigenen Vorstellungen an. Seine dabei gemachten Erfahrungen veröffentlichte Reuter 1850 unter dem Titel „Ein kurzes Wort über die Notwendigkeit des Turnunterrichts für die Jugend“. Kurz darauf trat Fritz Reuter seine Stellung als Sportlehrer in Altentreptow an.....

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